Metall-Kunststoff-Werkstoffverbunde für automobile Anwendungen in Simulation und Versuch
7. Sächsische Fachtagung Umformtechnik, 24./25.10.2000, Chemnitz
Dipl.-Ing. Thorsten Parr, Dipl.-Ing. Lothar Patberg,
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Henning Wallentowitz
Zusammenfassung:
Die Anwendung unterschiedlicher Werkstoffe zur Optimierung von Fahrzeugbauteilen hat in der Vergangenheit wiederholt Wege zu neuen innovativen Produkten und Bauteilen eröffnet. Die Kombination von Metall und Kunststoff, Materialien mit stark differierenden spezifischen Eigenschaften, ermöglicht es, Bauteileigenschaften zu realisieren, die diese Werkstoffe alleine nicht erzielen könnten.Im Rahmen eines Forschungsprojektes zu dieser Thematik führte das Institut für Kraftfahrwesen Aachen ein von der Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. unterstütztes Forschungsprojekt durch. Dabei lagen die Projektschwerpunkte auf der Darstellung der Technologie, der Analyse der Berechenbarkeit von Hybrid-Strukturen mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode, sowie der Bewertung der zukünftigen potentiellen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in unterschiedlichen Fahrzeugkomponenten. Der vorliegende Beitrag soll einen Überblick über die bearbeitete Themenstellung liefern.Fahrzeug-Frontend-Systeme in Hybridbauweise: