Sicherheit

[Foto: Fußgänger]

Angesichts von pro Jahr über einer Millionen Straßenverkehrstoten weltweit stellt die Fahrzeugsicherheit ein zentrales Forschungsfeld am ika dar. Unsere Aktivitäten umfassen hier sowohl den Bereich der aktiven Sicherheit, also der Unfallvermeidung, als auch den Bereich der passiven Sicherheit, in dem die Reduktion der Unfallfolgen im Mittelpunkt steht. Dabei spielt die Konvergenz zwischen beiden Bereichen im Forschungsfeld Sicherheit eine entscheidende Rolle, etwa im Hinblick auf die Auswirkungen von Systemen der aktiven Sicherheit auf die Unfallkonstellation und -schwere.

Schwerpunkte in diesem Forschungsfeld sind unter anderem:

  • Entwicklung von Fahrwerksystemen und Fahrdynamikregelfunktionen zur maximalen Ausnutzung des Kraftschlusspotentials
  • Entwicklung und Bewertung von Fahrerassistenzsystemen zur Beherrschung des Fahrzeugs in kritischen Situationen (Fahrsicherheit)
  • Kraftfahrzeugseitige Maßnahmen für die Sicherheit weitgehend ungeschützter Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer
  • Crashkompatibilität von Kraftfahrzeugen untereinander
  • Nutzung der Potenziale neuer Werkstoffe bei der crashgerechten Gestaltung von Karosseriestrukturen
  • Sichere Integration großer elektrischer Energiespeicher
  • Prozessbegleitung Funktionale Sicherheit nach ISO 26262
  • Entwicklung von funktionalen Sicherheitskonzepten für hochautomatisierte Fahrfunktionen
  • Konzepte zur Energieversorgung sicherheitskritischer Komponenten

Die dafür notwendigen Entwicklungs- und Bewertungswerkzeuge stehen am ika zur reibungslosen Durchführung anspruchsvoller Forschungsprojekte zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Versuchsfahrzeuge mit umfangreicher Sensorik und Aktuatorik, die hauseigene Teststrecke in Aachen sowie der Zugang zum Aldenhoven Testing Center (ATC), ein Fahrsimulator, Falltürme, die institutseigene Crashbahn für Komponenten- und Gesamtfahrzeugtests, eine Außencrashanlage sowie ein Prüfstand für Kopfaufprallversuche zum Fußgängerschutz. Ergänzt werden diese versuchstechnischen Einrichtungen durch umfassende Simulationswerkzeuge, die auf unserem Rechencluster beispielsweise die Kopplung von Finite-Elemente- und Mehrkörpersimulationen zur detaillierten Abbildung eines Gesamtfahrzeugcrashs mit kurzen Rechenzeiten erlauben.

Adresse

Institut für Kraftfahrzeuge
RWTH Aachen University

Steinbachstraße 7
52074 Aachen · Deutschland

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